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Bürokratieentlastungsgesetz beschlossen: Neuregelungen sollen 2021 in Kraft treten

Das Bundeskabinett hat kürzlich den Entwurf des 3. Bürokratieentlastungsgesetzes beschlossen, womit die Koalition der Wirtschaft einen Verwaltungskostenrückgang um rund 1,1 Mrd. € bieten will.

  • Die Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) könne laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier den Bürokratieaufwand der Unternehmen um rund 500 Mio. € senken.
  • Das Gesetz sieht u. a. vor, dass Arbeitgeber künftig die AU digital bei den Kassen abfordern. Mit dem TSVG wurde zuvor bereits die elektronische Weiterleitung der AU vom Arzt an die Krankenkasse geregelt. Beide Neuerungen sollen zum 01.01.2021 in Kraft treten.
  • Weitere Bausteine des 3. Bürokratieentlastungsgesetzes sind u. a. Erleichterungen bei der unternehmensinternen Vorhaltung von Datenverarbeitungshardware für das Finanzamt.
  • Außerdem wird die Kleinunternehmergrenze, bis zu der keine Umsatzsteuer auf umsatzsteuerpflichtige Leistungen zu erheben und abzuführen ist, von 17.500 € Vorjahresumsatz auf 22.000 € angehoben.